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Gärung weiterführen um Säuregehalt zu steigern
Alkohol zugeben ohne den Gärmediumbehälter vorher zu entleeren. Der Alkoholgehalt des Alkohols muss dabei größer sein als vor der Zugabe der Säure-END-gehalt vom Gärmedium (Säuregehalt vom ausgegorenen Essig). Der Säure-END-gehalt eines gärenden Essigs ergibt sich aus der Summe des Säure- und Alkoholgehaltes1).
Zum Steigern des Säuregehaltes eignet sich somit nur stärkerer Alkohol, z.B. (ungeschwefelter) Wein, (filtrierte) hochgradige Maische, Obstbrand, Weingeist usw. Der Essigsäuregehalt kann auf ca. 11 - 12% Säure gesteigert werden.
1) Dieser Zusammenhang gilt für den Reaktor. Nicht jedoch wenn sich eine feste Essigmutter bildet wie beim Oberflächenverfahren oder Luftpumpen verwendet werden. Beim Wachstum der Mutter wird Alkohol verbraucht, bei den Luftpumpen geht er durch Verdunstung verloren. In solchen Fällen entspricht 1%vol Alkohol 0,8% Säure oder weniger. Die genaue Umwandlungsrate können Sie sich unter Säure-/Alkoholbest. Essigspindel berechnen.
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